WEITBLICK: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance

WEITBLICK, Felix Blumenauer
WEITBLICK, Felix Blumenauer

Herr Blumenauer, bitte stellen Sie sich unseren Leser/-innen kurz vor.

Im April 2015 habe ich als kaufmännischer Leiter bei WEITBLICK angefangen und bin seit 2016 Teil der Geschäftsführung. Ich verantworte unter anderem den Bereich Marketing. In 14 Jahren habe ich für große Anbieter, wie Henkel oder Wella gearbeitet und dort neben Marketing und Vertrieb auch bereits Führungsaufgaben übernommen.

Erzählen Sie uns bitte ein wenig über WEITBLICK.

WEITBLICK ist ein mittelständisches Familienunternehmen, das sich mittlerweile in vierter Generation von einem Einzelhandelsgeschäft hin zu einem der führenden Produzenten von Workwear und Corporate Fashion in Europa entwickelt hat. Gerade für die Branche Industrie und Handwerk halten wir derzeit verschiedene Kollektionen bereit, die jedem Bedarf gerecht werden, optisch überzeugen und höchste Qualität bieten. Wir merken auch sehr deutlich, dass der Bedarf an professioneller Teambekleidung in den letzten Jahren rasant zugenommen hat. Das freut uns natürlich besonders.

Sie sind das erste Mal als Sponsor beim Internet-Marketing-Tag dabei. Was hat Sie dazu bewogen?

Wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit, fast alle Produkte – als Teil ihres Marketings – komplett zu individualisieren. Das reicht von der Logoanbringung bis hin zur kompletten Kollektionsentwicklung. So helfen wir unseren Kunden, die eigene Außenwirkung zu optimieren und deren Image in positiver Weise abzurunden. Der Internet-Marketing-Tag 2017 ist für uns eine tolle Chance, mit Vertretern der Branche ins Gespräch zu kommen und über das Potenzial von einheitlicher Teambekleidung zu informieren.

Wo sehen Sie konkrete Ansatzpunkte zwischen der Digitalisierung des Handwerks und Ihrem Angebot?

Als Produzent von Berufsbekleidung verstehen wir uns im weitesten Sinne auch als „Handwerker“, vor dem die Digitalisierung natürlich auch nicht Halt macht. Gerade sind wir dabei ein automatisches Logistikzentrum in Alzenau zu bauen, in dem ein Großteil der Prozesse digitalisiert wurde. Auch unser Online-Shop wurde überarbeitet und gewinnt für uns zunehmend an Bedeutung. Social Media hat sich zu einem wertvollen Dialog mit unseren Endkunden entwickelt, wodurch wir schnell Meinungen ablesen und reagieren können. Diese Erfahrungen geben wir gerne an alle Teilnehmer weiter.

Sie haben die Digitalisierung von WEITBLICK eindrucksvoll beschrieben. Welche Tipps können Sie Handwerksbetrieben geben, die damit gerade erst beginnen?

Gut beraten ist jeder, der bei seiner Planung „Weitblick“ beweist. Maßnahmen sollten sorgfältig geplant, organisiert und umgesetzt werden. Wichtig ist dabei, nie den Kontakt zu seiner Zielgruppe zu verlieren und sich kritisch zu hinterfragen. Folge ich gerade meinem persönlichen Geschmack oder dem meiner Kunden? Auch der Austausch mit anderen ist immer hilfreich. Die Digitalisierung bietet Handwerksbetrieben die Gelegenheit, alle Rahmenbedingungen vor, während und nach einem Auftrag zu optimieren. Aber darüber darf man natürlich nicht den direkten Kontakt zum Kunden vergessen, denn es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck. Und dabei sind wir gerne behilflich.

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